Das Reiseland Cuba

Landkarte Cuba

Informationen zu Cuba und den einzelnen Provinzen

Cuba - immer eine Reise wert

Cuba – das bedeutet türkisfarbenes Meer, schneeweiße Strände, Sonne, Oldtimer, Zigarren, Zuckerrohr und Rum als seinem leckersten Nebenprodukt. Und es bedeutet auch Salsa satt und lachende, tanzende, herzliche und lebensfrohe Menschen mit einem riesigen Herz als Gastgeber und einem verschmitzten Humor. Cuba ist tropischer Balsam für die gestresste Seele. Die Uhren gehen auf Cuba jedoch etwas anders als im Rest der Welt, meist etwas langsamer und mit einer großen Portion Menschlichkeit. Das bedeutet mehr Lebensqualität. Sie müssen sich einfach nur fallen und darauf einlassen können.

Die berüchtigten Hurrikans (Juni bis Oktober) treffen das Land glücklicherweise nicht jährlich und wenn doch, dann hat Cuba einen vorbildlich funktionierenden Katastrophenschutz.

 

bandera cubana
Hasta la victoria siempre !

Cuba - das Leben ist hörbar

Cuba, das heißt auch quirliges und vor allem unüberhörbares Leben. Für Cubaner ist es normal die Telenovela in hoher Lautstärke im Fernseher zu verfolgen, während gleichzeitig im Nebenhaus die Live Combo die neuesten Rhythmen einstudiert. Nicht nur New York, auch alle cubanischen Städte schlafen nie.

Oldtimer sind nicht nur schön anzusehen, sondern haben auch röhrende Motoren, die auch nachts immer irgendwo in der Ferne zu hören sind. Oft gleichen Klimaanlagen in den einfacheren oder älteren Unterkünften scheppernden Rasenmähern. Der Bau- und Renovierungsboom einhergehend mit dem entsprechenden Lärm hat vor Cuba nicht Halt gemacht. Gelder der UNESCO und Reinvestitionen wurden in den letzten Jahren dazu verwendet, u.a. die Altstadt Havanna wieder in neuen Glanz erwachen zu lassen, um uns eine Ahnung zu geben, wie es zu ihrer Blütezeit gewesen sein muss.

Hotels sind im Gegensatz zu Privatwohnungen (Casas Particulares) meist durchgehend mit fließendem Wasser und Strom versorgt. Aber auch dort kann nicht garantiert werden, dass 24 Std. am Tag Strom und Wasser vorhanden sind.

Cuba Havanna Teatro Garcia Lorca
Teatro Alicia Alonso ehemals Garcia Lorca in Havana

Cuba - kulinarisch

Cuba kann bedauerlicherweise nicht genügend Lebensmittel für die eigene Bevölkerung produzieren. Hotels mit ausländischer Beteiligung bekommen die für Nicht – Cubaner gewohnte kulinarische Vielfalt mit Containerschiffen ins Land gebracht. Cuba ist eine Insel, doch Meeresfrüchte sind nicht überall vorhanden. Cubaner haben wegen der eingeschränkten Reisefreiheit keine Boote zum Fischen. Landestypische Hotels bieten kulinarisch meist nur Dosengemüse (Bohnen, Rote Beete), Reis mit schwarzen Bohnen und Hühnchen an. In den Casas Particulares oder Paladares hingegen ist es oft erstaunlich, welche Köstlichkeiten die cubanische Küche bzw. die cubanische Köchin auf den Teller zaubern kann. Der cubanische Schweinebraten übertrifft die typisch bayerische Spezialität zweifellos an Köstlichkeit. Ropa vieja („alte Kleidung“ / faseriges Rindfleisch) sollte jeder, der Fleisch mag, einmal probiert haben

comida cubana
comida cubana - landestypisches Essen

Cuba - ein sicheres Land

Cuba ist ein sehr sicheres Reiseland und auch unbedenklich für alleinreisende Frauen. Ein gesundes Misstrauen gepaart mit gesundem Menschenverstand ist jedoch immer und überall auf der Welt nicht falsch.

Mittlerweile kommt es öfter mal vor, dass der eine oder andere Cubaner auch gerne ein Scheibchen vom großen Kuchen hätte und versucht ein paar zusätzliche CUCs aus den Taschen der Touristen in die eigene wandern zu lassen. Lassen Sie sich überall alles quittieren, wenn Sie vor allem größere Summen bezahlen. Wichtig ist egal in welcher Situation: immer genügend Zeit zu haben. So dass Sie nicht unter Zeitdruck alles akzeptieren.

Cuba kann keinesfalls mit europäischen Maßstäben gemessen werden. Auf Cuba herrscht kein Überfluss – weder bei der Verpflegung, noch bei den Kapazitäten der Hotels, Mietwagen etc.! Privatunterkünfte sind nicht barrierefrei – bei eingeschränkter Mobilität raten wir von einer Buchung ab. Bitte bedenken Sie dies vor Ihrer Entscheidung, wo Sie gerne unterkommen möchten.

casas particulres reservieren
Cuba - sicher und relaxed

„Der Anblick Havannas, wenn man in seinen Hafen einfährt“, schrieb Alexander von Humboldt Anfang des 19. Jahrhunderts, „ist heiter und malerisch wie kein anderer an den Küsten des äquinoktionalen Amerika nördlich des Äquators. (…) Hier mischt sich eine Anmut, wie wir sie von den Kulturlandschaften unserer Klimata kennen, mit der für die heißen Zonen charakteristischen organischen Kraft …“

Havanna, die Hauptstadt Kubas, ist so reich an Geschichte, Kultur und Tradition, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes der kulturelle Zielort der größten Insel der Antillen, und eine der bezauberndsten Städte der Welt.

Der Nobelpreisträger für Literatur, Ernest Hemingway sagte, dass Havanna an Schönheit nur von Venedig und Paris übertroffen wird. Eine lärmende Stadt am Meer, offen, fröhlich und unvoreingenommen, die aber, ohne Zweifel, ihr eigenes Leben zu leben versteht.

San Cristóbal de La Habana, das ist der ursprüngliche Name, auf den die Stadt getauft wurde, vereint viele Reize, die man genießen kann: herrliche Strände, eine Kolonialarchitektur von unverfälschten Werten und zahlreiche Vergnügungsstätten. Darunter befinden sich die großen Hotels, die schimmerndsten Varietés und die berühmtesten Restaurants.

In der kubanischen Hauptstadt wächst der Eventtourismus jährlich. Andererseits tragen der Maritime und der Gesundheitstourismus durch vorteilhafte Programme zur Entwicklung der Stadt bei. Sie können auch Klubs, Jachthäfen, Vergnügungsparks, Museen, Theater, Sportstätten, Exkursionen und Besichtigungen innerhalb und außerhalb der Stadt genießen.

Die Stadt Havanna befindet sich an der Nordwestküste der Insel Kuba. Sie wird im Norden von der Straße von Florida und im Süden, Osten und Westen von der Provinz Havanna (Havanna-Land) begrenzt. Sie ist 140 km von Varadero entfernt, 454 km von Trinidad de Cuba, 517 km von Jardines del Rey, 654 km von Holguín und 964 km von Santiago de Cuba.

Havanna ist die alte Diva der Karibik. Wenn man beim Schlendern durch die Straßen einen rosafarbenen Buick oder einen türkisen Dodge vorbeischnurren hört, schießen Bilder aus der Zeit der Prohibition durch den Kopf, als Havanna noch der Treffpunkt durstiger US-Millionäre, Mafia-Bosse und korrupter Politiker war. Mittlerweile ist sie in die Jahre gekommen und überall blättert der alte Glanz. Zwischen kolonialen Prachtvillen in La Habana Vieja, Wolkenkratzern amerikanischen Zuschnitts in Vedado, mondänen Luxusvillen in Miramar und sozialistischen Plattenbauten am Stadtrand spürt man, wie eng Pracht und Niedergang beieinander liegen. Morbide und marode hat Havanna Patina angelegt. Gerade das scheint sie für sich einzunehmen. Seit der Altstadtkern 1982 zum Unesco-Weltkulturerbe gekürt wurde, sind die alten Prachtgebäude fast lückenlos restauriert und es wird emsig weiter gebaut, erhalten und erneuert.

Kaum ein Ausländer, noch dazu Amerikaner, ist bei den Kubanern so beliebt wie der Schriftsteller Ernest Hemingway. Er lebte 20 Jahre auf der Insel und verfasste einen großen Teil seines Romanwerkes hier. Sein Wohnhaus Casa Museo Ernest Hemingway ist in Francisco de Paula, eine gute Autostunde von Havanna entfernt, zu besichtigen. In dem kleinen Fischerort Cojímar startete der Literat zur Hochseejagd nach dem Blue Marlin. Ein Hemingway-Denkmal erinnert daran.

Varadero auf der Halbinsel Hicacos ist der mit Abstand schönste und mit 20 Kilometern längste Traumstrand auf Cuba, mit weißem Sand und hellblauem bis smaragdgrünem Meer. Das Wasser ist fast immer badewasserwarm. Obwohl Varadero der größte zusammenhängende Tourismuskomplex in Cuba ist, findet man hier doch noch einsame Strandabschnitte. Etwa 10.000 Kubaner leben hier, etwa zehnmal so viele Touristen zieht es pro Jahr hierher.

Seit Varadero zum boomenden Tourismuszentrum mit internationalem Flughafen und immer mehr Luxushotels ausgebaut wurde, ist es Kubanern de facto nicht möglich, hier etwa ihre Ferien zu verbringen. Es gab auch Zeiten, da der Strand mit den Touristen magnetisch unzählige ambulante Händler, Bettler und Prostituierte anzog; inzwischen werden Kubaner in Varadero sehr stark kontrolliert, so dass die Ausländer unter sich bleiben.

Auf der langgestreckten Halbinsel ist die Orientierung leicht. Die Hauptstraße Avenida Primera durchkreuzt Varadero in mittlerer Höhe bis zum Hotel Varadero Internacional, die Autopista Sur führt parallel über den südlichen Rand der Halbinsel fast bis an die Spitze. Als Faustregel gilt, daß die besseren Hotels an der Strandseite nördlich der Avenida Primera stehen und die preiswerteren und weniger renommierten an der Südseite.

In Varadero gibt es zahllose Restaurants, Bars, Clubs und Einkaufsmöglichkeiten. Der Strand ist gesäumt von Cafés, palmgedeckten Bars und Grillrestaurants, die z. B. Garnelenspieße, Hummer oder Huhn anbieten.

Auch nachts muss sich niemand langweilen in Varadero: Abgesehen von den vielen Hotelshows und -discos können Sie sich in unzähligen Cabarets, Tanzbars oder z. B. in einer zur Tanzpiste umgebauten Piratenbar (Cueva del Pirata) amüsieren oder sich vom Touristenkarneval im Februar mitreißen lassen.

Sierra del Rosario mit Soroa und Las Terrazas

In den Ausläufern der üppigen Sierra del Rosario, sechs Kilometer nördlich der autopista und etwa 70 Kilometer südwestlich von Havanna, ist dieser kleine Badeort einen einstündigen Abstecher auf der Fahrt zwischen Pinar del Rio und der Hauptstadt wert. Ein 500 Meter langer Weg führt durch den Dschungel zu einem wunderschönen, 20 Meter hohen Wasserfall, an dessen Grund ein zum Baden ausreichend tiefer Teich liegt.

Die Kubaner pflanzen pro Jahr rund 500 Millionen Bäume, wenn man den offiziellen Statistiken glauben darf.

Aus einem solchen Wiederaufforstungsprogramm entstand 1971 die Modellsiedlung. Mitten in den grünen Hügeln des Biosphärenreservats Sierra del Rosario, das unter Unesco-Schutz steht, liegen an einem See die hellblau, rot und weiß gestrichenen Häuser des Dorfes, das so proper ist, dass man fast das Gefühl hat, überall, nur nicht auf Cuba zu sein. Besonders sehenswert ist der Orchideengarten, etwas oberhalb des Ortes Soroa, (Führung 8-12 und 12.30-16 Uhr, Eintritt 3 CUC) mit über 350 verschiedene Orchideen und 11000 Zierpflanzen. Nach der Führung (20 Minuten) kann man im Park gegenüber spazieren gehen.

Pinar del Río

Das Tabakland im Westen ist der älteste Teil Cubas. Er stieg einst als erster Teil der Insel aus dem Meer empor. Flüsse gruben Täler und nagten so lange an den Karsthügeln, bis sie sie durchqueren konnten. Ergebnis ihrer zähen Arbeit: eine vielfältige Buckellandschaft, wie man sie eher in China als in der Karibik vermuten würde. Das fast menschenleere Biosphärenreservat am Westzipfel Kubas ist sehr schwer zu erreichen. In der Bahía de Corrientes liegt der Strand María la Gorda, zu Deutsch die dicke Maria, benannt nach einer voluminösen Venezolanerin, die sich einst den Piraten hingab.

Die verschlafene Provinzhauptstadt Pinar del Río mit ihren blauen, rosa und grün getünchten niedrigen Häusern kennt keine Eile. Hier wird die Zeit noch in Zügen an der Zigarre gemessen.

Südlich des westlichen Endes der Hauptstrasse, an der Calle Maceo 157 ist eine kleine Zigarrenfabrik, die zu den interessantesten Cubas zählt. Hier werden nur vegueros, die groben, nicht für den Export bestimmten Zigarren, hergestellt. Man erhält sie ausschließlich in ausgewählten Zigarrenläden.

Viñales

Von Pinar del Río aus führt eine kleine Landstraße über Aguas Claras in das 27 km entfernte Tal von Viñales. Hier wächst der legendäre, grün-silbrig schimmernde Tabak auf flachen Feldern zwischen steilaufragenden, schroffen Kegelfelsen, den mogotes. Diese mogotes sind die älteste geologische Formation Cubas: Sie entstanden vor 150 Mio. Jahren. Die Landschaft scheint einer chinesischen Tuschezeichnung entsprungen, und bei getrübtem Wetter oder bei einem heftigen Regenguss kann man ein natürliches Schauspiel beobachten; dann sieht es so aus, als hätten die Mogotes, die jetzt verstreuten Fingern gleichen, sich die Wolken gekrallt und zu sich heruntergezogen, um sich darin einzuhüllen. Nach dem Regen, wenn die Sonne wieder unerbittlich auf das Tabaktal brennt, dampfen die kleinen, palmgedeckten Holzhäuser der Tabakbauern, als hätte man sie gerade aus einem heißen Wäschetrockner gezogen, ebenso wie die Felsenkegel und der Boden.

Die Tabakpflanzen bekommt man jedoch nur zwischen der Aussaat etwa Ende Oktober (die Regenzeit muss zu Ende sein) und der Ernte zu sehen, die zwischen Januar und März durchgeführt wird. Während der Sommermonate werden auf den rot schimmernden Feldern Boniato, Malanga, Mais oder Bananen angepflanzt.

Je näher man dem Tal von Viñales kommt, desto häufiger sieht man kleine fensterlose Schuppen mit einem Dach aus Palmstroh oder aus Blech. Das sind die casas de tabaco, die Trockenschuppen für den Tabak. Die Tabakballen kochen tagsüber in ihrem eigenen Hitzedunst, sie schwitzen ihre Feuchtigkeit aus, und dafür kann es in der casa de tabaco gar nicht heiß genug sein. Genau in dem Maße, wie sie ihre Feuchtigkeit verlieren, müssen sie immer höher unter das Dach gehängt werden. Später werden die Blätter befeuchtet und dreimal fermentiert, um eine gleichmäßige Qualität und Färbung zu erzielen. Allein die erste Fermentation, bei der die Tabakblätter mit Palmblättern abgedeckt werden, dauert zwei Monate. Insgesamt kann die Fermentation bei einigen Tabaksorten bis zu drei Jahren dauern.

Das hinreißende Herzstück der Provinz ist Viñales. Das verträumtes Dörflein steht vor dem Hintergrund der Sierra de los Organos, die sich wie Orgelpfeifen am Talende aufrichten. 80 Prozent des kubanischen Tabaks kommen aus der Gegend von Pinar del Río, ein großer Teil aus diesem Tal. „Havannas“ heißen die Zigarren nur, weil sie in der Hauptstadt gerollt werden.

Sehenswertes in der Nähe von Viñales Cueva de Santo Tomás, hinter dem Dorf Moncada westlich von Viñales, kleine Führung 8 CUC, große Tour (halber Tag) 17 CUC, tägl. ab 8 Uhr. Vermutlich stecke in jedem der karstigen mogotes eine Höhle, sagen die Leute von Viñales.

Die Cueva de Santo Tomás ist wohl eine der größten. Diverse Räume hängen über 48 Kilometer zusammen und breiten sich auf sieben verschiedenen Ebenen aus. Die Untergrundgalerien tragen Namen wie „Salón del Caos“ (Chaos-Salon), „Increíble“ (Unglaublich) oder „Tinieblas“ (Dunkelheit). Man braucht gute Schuhe und feste Kleidung.

Cueva del Indio, 8 km nördlich von Viñales, Führungen von 9-17 Uhr, Eintritt 3 CUC. Reichlich touristisch und nicht spektakulär, selbst wenn man den Höhlenfluss mit dem Boot befährt (trotzdem gute, rutschfeste Schuhe anziehen). Im Fluss leben Krabben, die man später fangfrisch im Restaurant nebenan verspeisen kann.

Cueva de San Miguel, kurz vor der Cueva del Indio auf der linken Seite der Hauptstraße, Eintritt 1 CUC. Am schönsten ist die Bar in der Eingangskuppel (24 Stunden geöffnet). Von da aus geht es quer durch den Berg auf die Rückseite, wo sich ein Museum über das Leben der entlaufenen Sklaven (cimarrones) und ein mit afrokubanischen Symbolen geschmücktes Restaurant befinden – ein etwas unglückliches Beispiel dafür, wie sich die Leiden der Sklaven vermarkten lassen.

Mural de la Prehistoriaam Mogote Dos Hermanas, an der Straße zwischen Viñales und Moncada, ausgeschildert. Riesenwandmalerei auf der Außenseite des Berges, die die Entwicklung von der Molluske bis zum Homo sapiens darstellt. Lebenswerk des kubanischen Malers Leovigildo González Morillo. Im Restaurant kreolische Küche.

Despalillo de tabaco, 1 km außerhalb von Viñales auf dem Weg nach Pinar del Río, auf der rechten Seite, Führungen Mo-Fr 7-16.30 Uhr, Eintritt 2 CUC. Kleine Tabakfabrik. Die Arbeiter sortieren die Blätter nach ihrer Qualität und Farbe. Der Geruch macht süchtig.

San Luis, etwa 25 km südwestlich von Piñar del Río links von der Carretera Panamericana. Ein Nachbartal von Viñales, das sich mit dem Tal am Río Cuyaguateje um den Ruf streitet, den besten Tabak Kubas zu erzeugen. Pittoreske Landschaft mit strohgedeckten Trockenhäusern, aus denen der Geruch fermentierenden Tabaks dringt.

Cayo Jutía

Cayo Jutias liegt an der Nordküste von Kuba und gehört zur Provinz Pinar del Rio. Die Insel kann über eine Dammstrasse mit dem Auto erreicht werden und liegt ca. 65 Kilometer nordwestlich von Pinar del Rio.

Der Name der Insel kommt von den Jutias, die auf Deutsch Baumratten genannt werden. Diese Tiere zählen zu den Nagern, sind nicht näher mit den Ratten, sondern eher mit den Stachelschweinen verwand und kommen auf einigen Karibischen Inseln vor. Wildlebend sieht man diese nicht allzu häufig.

Cayo Levisa

Die Insel Cayo Levisa liegt ca. 3 km vor der Nordküste Kubas in der Provinz Pinar del Río. Auf der Insel befindet sich nur das Hotel Cayo Levisa. Die Nordküste der Insel bildet der knapp 4 km lange feinkörnige weiße Sandstrand, hinter dem sich ein Streifen Kiefernwald entlangzieht. Die südliche Seite der Insel ist von einem unzugänglichen Mangrovenwald bedeckt. Cayo Levisa ist ein Refugium für Pelikane und andere Großvögel. Die Insel ist zweimal täglich (morgens und abends) mit einer ca. 30 Minuten dauernden Fährfahrt vom Festland aus erreichbar. Die Kosten für die Überfahrt betragen ca CUC 15 p.P. Am Fähranleger befindet sich ein bewachter Parkplatz. Vom 130 Kilometer entfernten Havanna verkehrt täglich ein Shuttle-Bus zur Fährstation.

Maria la Gorda / Cabo San Antonio

Maria la Gorda liegt im äussersten Westen von Kuba an der großen Bucht „Bahia de Corriente“ im 50.000 Hektar großen Nationalpark auf dem Halbinselteil der „Peninsula de Guanahacabibes“.  Das hier befindliche riesige Biosphärenreservat liegt auch seit 1987 unter dem Schutz der UNESCO. Zwischen November und März finden sich hier tausende von Zugvögeln mit gezählten über 170 Arten ein. Die weite von Magroven bewachsene Bucht ist ein legendärer Ort und war früher Treffpunkt und Ruheplatz für Korsaren und Piraten. In der umgebenden Unterwasserwelt finden sich aus dieser Zeit noch Überreste von versunkenen Galeonen, Ankern und Kanonen. Die Entfernung von Havanna beträgt rund 320 km und ist in ca.4 Stunden mit unserem Transferbus zu erreichen. Der Aufenthalt ist für Taucher zu empfehlen.

Cabo San Antonio befindet sich am nordwestlichen Rand der Guanahacabibes-Halbinsel. Es ist gerade einmal 3 Kilometer von dem Felsen entfernt, auf dem der Roncalileuchtturm steht.

Die Umgebung ist sowohl maritim als auch urwäldlich. Es gibt ein Hotel, welches Wassersportaktivitäten, Fahrradvermietung, einen Shop und Exkursionen anbietet. Die Gäste können hier ihr eigenes Essen kochen oder auch in der Snackbar des Hotels etwas essen.

Marina Cabo San Antonio befindet sich nur 3 km vom Hotel entfernt. Cabo San Antonio bietet Tauchexkursionen, wie auch die Möglichkeit zu fischen. Maria La Gorda wird für Tauchen und Schnorcheln empfohlen. Das Maria La Gorda Tauchzentrum und Hotel befindet sich etwa 70 km von Cabo San Antonio entfernt.

In den Prospekten wird Cienfuegos die Perle des Südens bezeichnet. Die Stadt ist zugegebener Massen herrlich gelegen: verstreut über schmale Landspitzen, die sich in eine weite klare Bucht vorstrecken. Es gibt einige großartige Gebäude aus dem späten 19. und frühen 20.Jahrhundert, als Cienfuegos zu den reichsten Zuckerproduktionszentren Cubas gehörte. Der Hafen ist jedoch stark industrialisiert, sodass das Wasser der Bucht zu dem am stärksten verschmutzten der Insel gehört.

Die wahrlich imposante Architektur findet man in der Umgebung eines hübschen Musikpavillons und eines Triumphbogens, erbaut aus Anlass der Gründung der Republik auf dem riesigen, palmenbewachsenen Parque Jose Marti. An der Nordseite erhebt sich das Teatro Tomas Terry, vielleicht das bezauberndste von Cubas vielen Theatern aus der Kolonialzeit. Er wurde 1890 erbaut und nach einem reichen Zuckerplantagenbesitzer benannt.

Die nahe gelegene Kathedrale aus dem 19.Jahrhundert (geöffnet 7-12 Uhr) hat schöne Glasfenster und einen goldbemalten Innenraum.
Die als Fußgängerzone ausgewiesene Avenida 54 östlich vom Parque Jose Marti ist die Haupteinkaufsstrasse von Cienfuegos. Es gibt wenig Interessantes zu kaufen, die Strasse ist aber ein gutes Schaufenster des cubanischen Wirtschaftslebens, mit Pfandhäusern, leeren Warenhäusern und gut ausgestatteten Dollargeschäften.

Santa Clara

Santa Clara ist mit ca. 170000 Einwohnern die Hauptstadt der Provinz Villa Clara. 18 Familien aus der weiter östlich gelegenen und nicht weit von der Küste entfernten Stadt Remedios im Jahr 1689 die neue Ansiedlung, um hier vor den ständigen Überfällen der Piraten besser geschützt zu sein.

1958 fanden hier schwere Kämpfe statt, als die revolutionären Truppen versuchten, die Stadt einzunehmen. Dies gelang in einem bitteren Gefecht, von dem die Schüsse im Hotel Santa Clara Libre auch heute noch Zeugnis ablegen. Ebenso können sie sterblichen Überreste des im Oktober 1967 in Bolivien von der CIA ermordeten Ernesteo „Che Guevara“ uns seiner Mitstreiter im Monumento Che Guevara ( mit Museum) besichtigt werden. Ein „muss“ ist auch der „Tren Blindado“, der Zug mit dem Waffennachschub für Fulgencio Batista, den Che Guevara und seine Truppen Ende Dezember 1958 entgleisen ließen und somit der Diktatur von Batista den Todesstoß versetzen. Fidel Castro konnte daraufhin am 08.01.1959 als Sieger der Revolucíon in La Habana einziehen.

Heute ist Santa Clara eine wahre Schulstadt. Die Universität ist eine der größten Cubas. Die Studenten der Fakultät Zuckertechnologie betreiben eine universitätseigene kleine Zuckerfabrik. Rund 130 weitere Bildungseinrichtungen machen Santa Clara zu einem geistigen Mittelpunkt Cubas.

Das städtische Leben spielt sich vor allem nach Feierabend rund um den Parque Vidal ab.

Der Norden Villa Claras

 Remedios 

Gegründet 1514, ist Remedios eine der ältesten Städte Kubas. Mit ihrer Iglesia San Juan Bautista besitzt sie dazu eine der schönsten Kirchen Lateinamerikas; der Altar ist über und über mit 24-karätigem Gold verziert (Eintritt 2 CUC, an der Rückwand beim Pfarrer klopfen). Sehenswert ist auch das Museo de las Parrandas (Máximo Gómez 71, Di-Sa 9-12 und 13-18, So 9-13 Uhr, Eintritt 1 CUC): Im Obergeschoss sind Kostüme des berühmten Feuerwerks- und Kostümfests (16. und 24. Dez.) der Stadt zu sehen. Stilvoll wohnt man im Hotel Mascotte auf dem Hauptplatz

Cayo las las Brujas, Cayo Sta Maria, Cayo Ensenacho

Nördlich von Caibaríen gelegen laden die zu den „Jardinez del Rey“ gehörenden Inseln Cayo las Brujas oder Cayo Sta Maria mit Ihren Traumstränden zum Baden ein. Die Inseln erreichen Sie über ein ca. 40km lange Dammstrasse.

Sancti Spiritus wurde im Jahre 1514 gegründet und ist somit eine der ältesten Kolonialstädte Cubas. Die Einwohner der heutigen Provinzhauptstadt leben hauptsächlich von der Viehzucht, dem Tabakanbau und seiner Weiterverarbeitung sowie von Milch- und Viehwirtschaft.
Die ländliche Abgeschiedenheit mag dazu beigetragen haben, dass sich über Jahrhunderte Aberglauben, spiritistische Praktiken und grosses Misstrauen gegenüber allem Neuen halten konnten.
Sehenswert sind der koloniale Stadtkern sowie die Parroquial Mayor, die Pfarrkirche in der Nähe der Plaza Central, die eine der ältesten Kirchen Cubas ist und über eine bemerkenswerte kunstvoll gearbeitete Holzdecke verfügt.
In südwestlicher Richtung geht es in einem großen Bogen um die bis zu 842 m hohen östlichen Ausläufer der Escambray-Berge herum und über die Orte Banao, La Güira, La Pedrera, Caracusey und Iznaga durch eine tief in die Berge hineinreichende fruchtbare Ebene hindurch an die Südküste zur am Rande der westlich gelegenen Stadt Trinidad.

Ciego de Avila ist eine kleine Provinz in Zentral-Kuba. Die Hauptstadt ist unspektakulär. Jedoch ist die Provinz für die ausgezeichneten Bademöglichkeiten bekannt. Typisches Karibikambiente geprägt von Mangrovenwäldern – sprich „die Gärten des Königs“ – sind der Anziehungspunkt für die Touristen.

Jardines del Rey

Der Norden Kubas ist mit den bekanntesten Feriengebieten der Karibikinsel gesäumt. Hier sind die Ankerplätze der süßesten Träume: Sonne, Palmen, weißer Sand, fein wie Puderstaub, kristallklares Meer. Die Cayería del Norte mit hunderten vorgelagerten Koralleninseln, auch Jardines del Rey („Gärten des Königs“) genannt, ist nach dem Great Barrier Reef in Australien das zweitgrößte der Welt. Für den Tourismus entdeckt sind Cayo Coco und Cayo Guillermo, die alle Voraussetzungen besitzen, um auf Anhieb Lieblingsinseln für Urlauber zu werden. Zwischen den Cayos wechselt die Farbe der Karibik von Türkis zu Smaragd, Pelikane fischen in Lagunen und Flamingos zupfen an ihrem Federkleid.

 

Cubas drittgrößte Stadt Camagüey mit nahezu 300.000 Einwohnern wurde 1514 ursprünglich an der Nordküste in der Nähe des heutigen Nuevitas gegründet. Die Santa Maria del Puerto Principe genannte Siedlung wurde durch Piratenangriffe gezwungen, sich weiter ins Landesinnere zurückzuziehen, und blieb schließlich 1528 an der heutigen Stelle. Die auch weiterhin von Piraten belästigte Stadt wurde nach einem labyrinthischen Plan neu errichtet, um unliebsamen Besuchern die Orientierung zu erschweren. Im Gegensatz zu den meisten anderen cubanischen Ballungsgebieten, die gitterförmig um einen Hauptplatz herum angelegt sind, ist das Zentrum von Camaguey noch immer ein Gewirr von engen Strassen, die sich an vielen kleinen Plätzen treffen. Am besten lässt sich die Stadt zu Fuß oder mit einem bicitaxi erkunden, dem cubanischen Äquivalent der Fahrradrikscha.
Mit Ausnahme ihres makellosen Kolonialplatzes, der Plaza San Juan de Dios, verfügt sie keine herausragenden Sehenswürdigkeiten. Prunkvollste Innenausstattungen findet man in einigen der zahlreichen Kirchen. Camaguey ist spürbar katholischer als jede andere Siedlung auf der Insel und besitzt angeblich 25 Kirchen. In 8 davon werden noch Gottesdienste abgehalten.

Playa Santa Lucía ist ein 21 km langer feiner weißer Sandstrand an der Nordküste Kubas in der Provinz Camagüey. Ab den 1990ern wurde Playa Santa Lucia zu einem modernen Touristenzentrum ausgebaut. Ursprüngliche Natur, die abwechslungsreiche Land- und Meeresfauna und ein beeindruckendes Riff mit Korallen, bunten Korallenfischen und Wracks ziehen Besucher an.

Las Tunas liegt im extremen Westen der Ostregion der Insel; man kennt es als „den Balkon des kubanischen Orients“. An seinen Küsten am Atlantischen Ozean und am Golf von Guacanayabo befinden sich über 30 unberührte Strände.
Der Strand Covarrubias empfängt heute internationale Touristen. Hier konzentriert sich der Tourismus dieser Provinz, auch die Entwicklung des Naturtourismus mit seinen Reizen und Reichtümern, unter denen die Heilquellen hervorzuheben sind. Das Gebiet bietet auch Höhlenforschern angemessenen Raum.

Auch Hauptstadt der Bildhauerei genannt, ist Las Tunas ständiger Sitz des weitreichendsten und attraktivsten Bauernfestes des Landes: der Jornada Cucalambeana, eine Ehrung für den „König der kubanischen Décimas“ (Lieder im Zehnerversmaß), Juan Cristóbal Nápoles Fajardo, besser bekannt als Cucalambé.
Die Festung El Fuerte de la Loma, Nationaldenkmal, ist eines der von der spanischen Kolonialmacht gebauten Bollwerke in dieser Region, um den ungestümen Vormarsch der kubanischen Armee in den Unabhängigkeitskämpfen aufzuhalten.
Las Tunas ist die westlichste Provinz der Ostregion Kubas und grenzt im Norden und Westen an Camagüey und den Atlantischen Ozean; im Osten an Holguín; im Süden an Granma und den Golf von Guacanayabo.

Sehenswertes: in Las Tunas sind die Skulpturen Teil der Landschaft, der Kultur und des alltäglichen Lebens; auf der einen Seite das Monument der Arbeit, auf der anderen Seite die Köpfe der Indianerhäuptlinge Maniabo und Jibacoa und die Taíno-Säule. In Parks, auf Plätzen, an Springbrunnen und in Innenräumen harmonieren zahlreiche Stücke bedeutender kubanischer Bildhauer miteinander, wie der von Rita Longa geschaffene „Brunnen der Antillen“, dem bekanntesten Werk der Stadt. Überall findet man Skulpturen. Die Verwurzelung der Künstler mit der Stadt, der Stolz der Einwohner, die Wertschätzung dieser schöpferischen Werke, das alles war und ist das Anliegen der Begründer dieser Bewegung, und aus all diesen Gründen nennt man Las Tunas die Hauptstadt der kubanischen Bildhauerei.

Die Provinz Holguín mit Guardalavaca

In dieser besonders schönen Provinz setzte Kolumbus zum ersten Mal seinen Fuß auf kubanischen Boden. Er sprach dort die legendären Worte: „Dies ist das schönste Land, das Menschenaugen je gesehen haben.“ Wenn Sie sich die Mähe machen, um sich die vielen kulturellen Schätze und Naturschätze von Holguin anzusehen, verstehen Sie, warum er diese Worte sagte.

Ein Besuch der Hauptstadt Holguín, die Stadt der Parkanlagen, darf nicht auf Ihrem Programm fehlen. Trauen Sie sich, die 460 Stufen des Loma de la Cruz (den Kreuzhügel) zu erklimmen. Die Aussicht vom Hügel, auf dem ein riesiges Holzkreuz steht, ist fantastisch! Die Kirchen von San Isidoro und San José sind Architekturwunder.

Die Provinz ist reich mit Wäldern, Bergen, Bächen und schönen weißen Stränden bedacht. Ein Beispiel für letztere ist das Strandparadies Guardalavaca, eines der größten Beachressorts. Sie können hier relaxen, Wassersport betreiben und die eindrucksvolle Natur in der Umgebung genießen. Sehr geeignet also, um sich nach einer Rundreise durch Cuba kurz zu erholen. Sie sollten vor allem auch die Naturdenkmäler der Provinz besuchen, wie den Nationalpark La Mensura und den Naturpark Bahia de Naranjo. Schauen Sie sich an, wie das Wasser 70 m von den Guayabo-Wasserfällen nach unten stürzt. Ein unvergessliches Schauspiel!

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie die Ureinwohner Cubas, die Indianer, mit dem Tod umgingen? Der Chorro de Maita beantwortet Ihre Fragen. Er ist der wichtigste Indianerfriedhof der karibischen Inseln.

Ciudad Holguín

Die Gegend um die heutige Stadt Holguin war schin lange vor Ankunft der Spanier besiedelt. Ein Spähtrupp, den Kolumbus nach seiner Landung am Cabo Bariay ausschickte, berichtete von einer indianischen Siedlung mit über 50 Häusern. Die Stadt, 1523 gegründet, entwickelte sich erst im 19.Jahrhundert, auch da noch langsam. Mit zunehmender Bedeutung von Viehzucht und Zuckerrohranbau gewann die Provinzhauptstadt aber doch allmählich an Gewicht. Ihren Namen verdankt die einem spanischen Kapitän namens Garcia Holguin, der hier Ländereien besass. Nach der Revolution erlebte die Stadt einen rapiden Aufschwung.

Die viertgrößte Stadt Cubas mit über 200000 Einwohnern hat weniger Ausstrahlung als die anderen großen Provinzhauptstädte wie Santiago und Camaguey oder der Küstenstreifen im Norden der Provinz. Trotzdem verdient das grüne Stadtzentrum, dessen rechtwinkliges Straßensystem um fünf Plätze herum angelegt ist, einen Besuch.

Stadtzentrum: Der Mittelpunkt von Holguin ist der Parque Calixto Garcia, benannt nach dem im 19.Jahrhundert hier geborenen Unabhängigkeitshelden, dessen Statue den Platz ziert. An der Südseite steht ein schönes Art-deco-Theater, an der Westseite eine Kunstausstellung mit guten Wechselausstellungen. An der Südostseite bietet eine Buchhandlung eine ausgezeichnete Sammlung englische Literatur über Cuba an. An Wochenendabenden strömt die Jugend auf diesen Platz, um in den Club Siboney eingelassen zu werden.

Badeorte Guardalavaca , Playa Esmeralda, Playa Pesquero, Playa Blanca

Mit Guardalavaca sind sie gut beraten, wenn Sie einen friedlichen Strandurlaub planen, denn der mittelgroße Urlaubsort ist unbestreitbar einer der schönstgelegenen Cubas: umgeben von einer hinreißenden Landschaft, die zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Sein drei Kilometer langer, gepflegter Sandstrand befindet sich im Westen, wo Cafes sowie Tauch- und Wassersportzentren von einem kleinen Wald beschattet werden. Der Urlaubsort besteht aus kaum mehr als dem Strand und fünf Hotels, in denen sich auch das rege Nachtleben der Region abspielt. In der Nähe der Hotels können Sie Pferde mieten und Ausritte entlang des Strandes machen.

Etwa sechs Kilometer westlich von Guardalavaca liegt Playa Esmeralda, ein kleiner Urlaubsort mit Hubschrauberlandeplatz. Der ein Kilometer lange weiße Sandstrand, der verborgen hinter Palmen und der unbebauten Landspitze liegt und Strandbars, eine ganze Palette von Wassersportmöglichkeiten sowie ein Tauchzentrum bietet, ist mittlerweile so empfehlenswert wie der von Guardalavaca.

Unweit davon finden Sie die Cayo Naranjo mit einem Delfinarium. In abgeteilten Meerwasserbecken können Sie mit Delfinen schwimmen (teuer!) oder auch nur der Delfinshow zusehen. Eine kleine Erfrischung gibt es in dem Restaurant auf der Cayo Naranjo. 

Bariay

Weiter westlich liegt ein historisch bedeutungsvoller Ort: in der Bahia de Bariay ging Christoph Kolumbus am 28.Oktober 1492 auf der Insel an Land. Dass er von der Landschaft beeindruckt war, lässt sich leicht nachvollziehen. Ein bescheidener Gedenkstein erinnert an die Ankunft des spanischen Admirals.

Cayo Saetía

Ein kleines Stück Afrika auf Cuba – direkt am Eingang zur Bahía de Nipe. Es ist ein 42km² großer Naturpark mit freilebenden Zebras, Büffel, Antilopen oder auch Strauße. Fidel Castro brachte in den 60er Jahren die Tiere von seinen Besuchen auf dem schwarzen Kontinent mit. Die Insel diente noch in den 70ern zur Großwildjagd für Staatsbesuche. Heute können Sie in der Villa Cayo Seatía, einer kleinen Bungalow Anlage inmitten dieser Natur verbringen. Die 12 Strände der Insel mit puderfeinem Sand laden zum Baden ein – für Taucher und Schnorchler gibt es ein nahegelegenes Korallenriff. Die ungeteerte Zufahrt zur Insel ist etwas beschwerlich – aber lohnenswert.

Pinares de Mayarí

Wenige Kilometer südlich der kleinen Stadt Mayarí befindet sich die Bergregion Sierra Cristal, die im Jahr 1930 zum ersten Nationalpark Kubas erklärt wurde. Pinares del Mayarí liegt inmitten der größten zusammenhängenden Kiefernwälder Cubas. Ein Paradies für Wanderer und Naturfreunde, die Ruhe und Erholung suchen.

Die Sierra Maestra und Santiago de Cuba

Der größte und höchste Gebirgszug Cubas erstreckt sich von der Südweststrecke des Ostens 240 Kilometer ostwärts bis hinter Santiago. Abgehärtete campesinos leben in Gruppen strohgedeckter Hütten mit betonierten Flächen, auf denen die Kaffeebohnen getrocknet werden. Abgesehen von einigen Küstenflecken, hat der Tourismus hier noch nicht Einzug gehalten. Außer im Rahmen einer Exkursion ist es praktisch unmöglich, ohne Auto das Gebirge zu besichtigen.

Die Stadt Santiago de Cuba:

Hier pulsiert das Leben. Karneval ist eine Leidenschaft, Musik wie Brot und Wasser. Stolz und Aufmüpfigkeit spricht aus den Gesichtern der überwiegend dunkelhäutigen Bewohner. Stolz nennen die Santiagueros ihre Stadt nicht nur „Wiege der Revolution“, sondern auch „Wiege der Musik“, weil mindestens Trova, Son und Rumba bei ihnen aufkamen. Eine gute Portion Selbstbewußtsein, Wohlstand und die große Entfernung zur Kolonialregierung in Havanna gaben fortschrittlichen Ideen den nötigen Raum zur Entfaltung. An der Moncada-Kaserne werden die Einschüsse sorgsam gepflegt, die Kubas zweitgrößter Militärbastion beim Angriff von Castro und seinen Leuten 1953 beigebracht wurden; die gescheiterte Offensive gilt als Fanal für die Revolution. Auf dem Friedhof Santa Ifigenia liegen, im Tod vereint, Revolutionäre und Zuckerbarone gemeinsam unter der Erde, etwa der Nationalheld José Martí. Auch die Rum-Dynastie der Bacardís hat hier ein Mausoleum; es steht jedoch leer.

Landschaftlich herrlich eingebettet in eine Naturkulisse aus Bergen, Stränden und Meer, bieten sich zahlreiche Ausflugsziele an. Castillo El Morro heißt die wuchtige Felsenfestung, die 1590 zum Schutz gegen Piraten an der Ostseite der Bucht von Santiago errichtet wurde. Versteckt in der Sierra Maestra liegt die Wallfahrtskirche El Cobre, in der die dunkelhäutige Jungfrau der Barmherzigkeit oder, wie man’s nimmt, die Göttin Ochún im Santería-Kult verehrt wird. Das Cafetal La Isabélica im Nationalpark Gran Piedra erzählt von der Arbeit der Sklaven und vom Leben der Kaffeebarone.

Wild und unbezähmbar wie das Urwalddickicht der Sierra Maestra ist der ganze Osten Kubas. In keiner anderen Gegend gab es mehr Aufstände gegen Sklaverei, die spanische Kolonialregierung, die Diktatur oder die amerikanische Dominanz. Landschaftlich stehen flache Ebenen mit weiten Zuckerrohrfeldern und Viehweiden Kubas höchstem Gebirge Sierra Maestra gegenüber. Wo in den Provinzen Santiago de Cuba und Granma die Regenwaldvegetation wuchert, ist die Provinz Guantánamo streckenweise so ausgedörrt, dass selbst Kakteen kaum damit zufrieden sind.

Gran Piedra

Der „Große Stein“ ist mit 1234 m der höchste Gipfel der östlichen Sierra Maestra. Den Berg im gleichnamigen Nationalpark muss man zu Fuß erklimmen, 460 Stufen führen das letzte Stück hinauf. Von oben eröffnet sich bei gutem Wetter eine einzigartige Rundsicht über die Sierra bis Haiti und Jamaica. Weniger wanderbegeisterte Menschen können mit dem Auto bis zum Mirador Gran Piedra fahren – über leicht Schwindel erregende, aber recht gut befestigte Serpentinen kommt man zum Ausflugsrestaurant.

Granma ist unlöslich mit der kubanischen Revolution verbunden. Das beweist schon die Tatsache, dass die Provinz nach der Jacht Granma benannt wurde, mit der Fidel Castro und seine Kampfgenossen 1956 nach Cuba zurückkehrten. Dies bedeutete den Anfang des Kampfes, der 1959 zur Vertreibung Batistas führte. Granma spielte auch eine entscheidende Rolle im ersten Unabhängigkeitskrieg. Der Plantagenbesitzer Carlos Manuel de Cespedes ließ 1868 seine Sklaven frei und rief die Cubaner auf, gegen die Spanier zu revoltieren. Zu Ehren der Einnahme der Provinzhauptstadt Bayamo komponierte sein Anhänger Perucho Figueredo die heutige cubanische Nationalhymne. Es wird daher auch gesagt, dass die kubanische Nation in Bayamo geboren ist.

Vieles in der Stadt erinnert noch an diese wichtigen Ereignisse. Das Geburtshaus von De Cespedes ist sicherlich eine Besichtigung wert. Sie finden in Bayamo auch den Platz, auf dem die Nationalhymne zum ersten Mal gesungen wurde, und eine sehr alte Kathedrale. Sie können die Stadt auch auf sehr gemütliche Weise in einer Pferdekutsche erkunden. Ein absolut heißer Tipp!

Auch die Landschaft von Granma ist beeindruckend. Das hohe Sierra Maestra Gebirge teilt das flache Land in zwei Gebiete. Ein Besuch der zwei großen Naturparks in der Provinz lohnt bestimmt! Die UNESCO hat den Nationalpark Desembarco del Granma, wegen seiner vielen Grotten bekannt, selbst zum Weltnaturdenkmal erklärt. Weiterhin erleben Sie unvergessliche Momente auf den eindrucksvollen Bergterrassen der Escaleras de los Gigantes.

Entspannung finden Sie auf den dunkel gefärbten Sandstränden von Marea del Portillo. Berge und Meer verschmelzen hier auf einmalige Weise miteinander. Wir bieten Ihnen komfortable Hotels und viele besondere Aktivitäten. Wandern, Tauchen, Mountainbike fahren und Bergsteigen sind nur einige Beispiele. Marea del Portillo ist eine ideale Ausflugsbasis für wunderschöne Wanderungen und für die Erkundung der romantischen Insel Cayo Blanco.

Bayamo
Diese 1513 gegründete Stadt ist die zweitälteste Stadt Cubas. Ihr Ruhm ist verbunden mit der Rolle, die sie während Cubas Unabhängigkeitskampf im 19.Jahrhundert spielte. Am 20.Oktober 1868 wurde sie die erste Stadt, die von den Rebellentruppen unter Carlos Manuel de Cespedes eingenommen wurde. Monate später steckten ihre Einwohner sie in Brand, bevor sie von den spanischen Streitkräften zurückerobert wurde. Fast jedes Gebäude trägt eine Tafel, mit der irgendein Held der Revolution geehrte wird.

Plaza de la Revolucion
Dieser hübsche Platz ist der Mittelpunkt der Stadt. Alte Männer verbringen Stunden auf den marmornen Bänken im Schatten der Bäume, und am Wochenende unternehmen die Kinder Fahrten mit der Ziegenkutsche. Eine Statue von Cespedes auf einer Säulenplatte mit Basreliefs, auf denen signifikante Ereignisse aus der Geschichte des Unabhängigkeitskampfes der Stadt dargestellt sind, steht der eines anderen Lokalpatrioten mit Namen PPerucho Figueredo gegenüber, der 1868 die Nationalhymne La Bayamesa komponierte und textete.

Plaza del Hymno
Einen Block von der Plaza de la Revolucion entfernt liegt dieser Platz, überragt von der Kirche (geöffnet 15-17 Uhr), in der die cubanische Hymne 1868 zum ersten Mal gesungen wurde. Obgleich die Kirche bei der Feuersbrunst 1869 ausbrannte, lohnt sich ein Besuch wegen der Malerei im Hauptschiff.

Guantanamo, die östlichste Provinz Cubas, ist interessant wenn Sie abseits vom Massentourismus Land und Leute kennen lernen möchten. Guantanamo ist wegen der US Naval Base Guantanamo Bay jedem bekannt. Die Provinz beeindruckt mit einer unglaublichen Natur, historisch und geschichtlich interessanten Orten. 

Baracoa

An der schönsten Flussmündung Cubas gelegen, mausert sich Baracoa allmählich zum Geheimtipp, denn die geschützten Urwälder, die einsamen Strände und der verschlafene Charme der Stadt sind selbst in Cuba einmalig. 1492 hatte Kolumbus in der Bucht angelegt und 1512 Diego Velázquez hier den ersten Ort der Insel gegründet, der für drei Jahre die Hauptstadt Cubas sein sollte.

Über Jahrhunderte lebten die Bürger von Baracoa – Kaffee- und Kakaopflanzer – mit dem Rücken zu Cuba und dem Gesicht zum Meer: Das einträglichste Geschäft waren der Schmuggel und der Tauschhandel mit den Nachbarinseln. Allerdings wurde ihre Stadt auch immer wieder von Piraten überfallen, und die Kolonialmacht ließ drei mächtige Festungen bauen. Das Wahrzeichen Baracoas ist der weithin sichtbare Berg „El Yunque“. Seine flache Hochebene galt den Indianern als ritueller Ort.

Iglesia de la Asunción: Die 1512 errichtete Pfarrkirche war die erste auf Cuba und wurde 1652 zerstört, als Piraten die ganze Stadt niederbrannten. Der Wiederaufbau stammt aus dem frühen 19. Jh. Größte Attraktion ist das Kreuz (cruz de parra) des Kolumbus.

Auf dem Weg nach Santiago de Cuba können Sie einen Abstecher (sehr unwegsam!) nach Punta de Maísi, dem östlichsten Punkt Cubas machen.

Ausflug zum Alexander Humboldt Nationalpark 

Der Nationalpark Alexander von Humboldt liegt ganz im Osten von Kuba in den Provinzen Guantánamo und Holguín und umfasst eine Fläche von 71 140 ha. Er besteht sowohl aus 68 890 ha Landfläche als auch 2 250 ha Meeresgebiet und reicht vom 1.168 Meter hohen Gipfel des „El Toldo“ bis zur mit Mangroven bestandenen Küste mit ihren vorgelagerten Riffen. Der Großteil des Alexander von Humboldt Nationalparks dient ausschließlich dem Artenschutz und der wissenschaftlichen Forschung. Die Absicherung als totale Schutzzone ist hier von enormer Bedeutung als Rückzugsgebiet für viele Arten.

Die vielen Flüsse, die sich im Nationalpark befinden, haben in die Landschaft tiefe Täler und schmale Cañons geschnitten. Der wasserreichste Fluss Kubas, der Rio Toa, entspringt im Park. Durch die verschiedenen Lebensräume konnte sich eine einzigartige Vielfalt an Arten entwickeln, von denen viele weltweit nur in dieser Region vorkommen. Mit seiner topografischen und klimatischen Vielgestaltigkeit erfüllt der Nationalpark die Voraussetzung für den Fortbestand der einzigartigen Biodiversität der Region. Ungefähr 90% der Fläche des Nationalparks sind noch in einem nahezu ursprünglichen Zustand.

Vom dem an der Bahía de Taco gelegenem Besucherzentrum werden geführte Touren durch den Nationalpark angeboten, darunter eine Erkundung der Mangrovenwälder der Bahia der Taco mit dem Ruderboot.

Das Besucherzentrum besteht aus mit Stroh gedeckten Hütten und liegt an der Straße Moa-Baracoa, welche in diesem Abschnitt keine Asphaltdecke besitzt. Von Moa kommend befindet es sich ca. 3 km nach der Brücke des kleinen Ortes Nibuión

Bei einer Teilnahme an den Touren ist die Entrichtung einer Gebühr für den Nationalparkbesuch notwendig

Die Isla de Juventud ist lediglich knapp 100km Luftlinie und etwa zweieinhalb Stunden mit dem Schnellboot vom Festland entfernt. Die von den Kubanern lediglich Isla genannte Insel der Jugend ist auch als die Schatzinsel bekannt und gehört zur Inselgruppe Archipiélago de los Canarreros. Sie ist berühmt für ihre beispiellosen Tauchspots, wegen der Piraten und dem Gefängnis Modelo.

Die Isla de Juventud ist eine paradiesische Insel mit einer traumhaften Natur und einem sehr relaxten way of life.

Hier gibt es keinen Massentourismus. Abseits der ausgetretenen Pfade kann jeder seine Lieblingsecke auf diesem schönen Fleckchen Erde suchen.

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